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Betonung
regionaler Perspektiven
Wie
können wirksame Antworten auf die sozialen, politischen,
wirtschaftlichen und technologischen Probleme in Afrika gegeben
werden?
Das Afrika-Referat hält Reflexion und Analyse für unerlässlich,
wenn eine dauerhafte Wirkung erzielt werden soll, und bietet daher
Begegnungsräume für strategische Reflexion,
Dialog und Konsultation.
2002
wurde dieser Raum von Kirchen und nationalen Kirchenräten genutzt,
die mit bestimmten Schwierigkeiten konfrontiert waren, von Partnern
(in Lesotho, der Demokratischen Republik Kongo, Zentralafrika),
die dabei sind, auf die Finanzierungsmechanismen des Runden Tisches
umzusteigen, sowie von zwei subregionalen Gemeinschaften (FECCLAHA
und FOCCISA).
Das
Größere Horn von Afrika war
und ist Schauplatz der Mehrzahl der längsten
Bürgerkriege in Afrika. Der Besuch
des ÖRK-Generalsekretärs in Nord- und
Südsudan, Tansania, Äthiopien, Eritrea und Kenia (30.
Juni – 16. Juli 2002) unterstrich die dringende Notwendigkeit,
Frieden und Versöhnung in diesem Teil der Welt zu verwirklichen.
In
allen Ländern, die er besucht hat, ist Pfr. Dr. Konrad
Raiser mit politischen und kirchlichen Verantwortlichen zusammengetroffen;
in Tansania stattete er dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal
der UNO für Ruanda einen Besuch ab. Ein Besuch in Yirol
im südlichen Sudan bewies das anhaltende Engagement des
ÖRK für eine gerechte Beilegung des Bürgerkriegs
und einen dauerhaften Frieden.
(Siehe ÖRK-Pressemitteilungen
vom 28. Juni und vom 8., 10., 15. und 22. Juli über diesen
Besuch sowie die Fotos.)
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