| „Für
Afrika steht bei diesem Gipfel das meiste auf dem Spiel, denn
bei uns sind die Nachhaltigkeitsprobleme weitaus akuter als
anderswo in der Welt. Afrika ist mit einem Pro-Kopf-Einkommen
von lediglich 300 US-Dollar nach wie vor der ärmste Kontinent.
Von 10 Afrikanern lebt jeder Vierte mit weniger als einem
US-Dollar pro Tag in äußerster Armut. Insgeamt
leben heute in Afrika 300 Millionen Menschen in äußerster
Armut, während es vor 14 Jahren noch 200 Millionen waren.
Im sozialen
Bereich sind nur die Hälfte der Länder auf dem Weg,
bis zum Jahr 2015 die allgemeine Grundschulbildung eingeführt
zu haben, und eine Handvoll wird bis zu dem Zeitpunkt die
Geschlechterparität in der Primar- und Sekundarschule
verwirklicht haben. Nur ein einziger afrikanischer Staat wird
die Säuglingssterblichkeit um zwei Drittel reduzieren
können. Es versteht sich von selbst, dass HIV/AIDS die
Situation noch verschlimmert.“
K.
Y. Amoako,, Exekutivsekretär der
Wirtschaftskommission für Afrika, während einer
Plenarsitzung über regionale Integration auf dem Weltgipfel
für nachhaltige Entwicklung, 29. August 2002.
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