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Abschlussgottesdienst der Weltversammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Seoul, Korea, 1990
Gerechtigkeit
  Frieden
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Geschichte
Über die Jahre hinweg hat die wachsende Überzeugung, dass Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung eng miteinander verbunden sind, Ausdruck in Studien und Aktionsprogrammen des ÖRK gefunden. So z.B. in der Studie über eine Agerechte, partizipatorische und überlebensfähige Gesellschaft@ (JPSS), im konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (JPIC) und in jüngster Zeit im Programm "Theologie des Lebens" (TOL).

In den 70er Jahren wuchs die Erkenntnis, dass Armut und Elend fortbestehen werden und dass die Kapazität der Erde zur Sicherung der Überlebensfähigkeit der Menschheit begrenzt und bedroht ist; das Engagement für eine "gerechte, partizipatorische und überlebensfähige Gesellschaft" war eine Antwort darauf.

Zwischen seiner Sechsten (1983) und Siebten (1991) Vollversammlung rief der ÖRK die Kirchen auf, als Teil ihres Kircheseins öffentliche Verpflichtungen einzugehen und gemeinsam gegen die Bedrohungen des Lebens in den Bereichen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung vorzugehen..


Nach 1991 konzentrierten sich diese Anstrengungen auf die Ausarbeitung einer ATheologie des Lebens@. Im Rahmen von 22 Fallstudien untersuchten Basisgruppen in aller Welt eine der zehn Grundüberzeugungen der JPIC-Weltversammlung von 1990, um zu verstehen, was diese in ihrem eigenen Kontext bedeutet und wie diese lokalen Realitäten sich in die globale Analyse einfügen lassen.

Diese Programme, die jeweils auf den Erkenntnissen der vorhergehenden Programme aufbauten, sollten die Kirchen ermutigen, Ateure Verpflichtungen@ für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzugehen.Sie versuchten auch, Zusammenhänge zu erkennen und sichtbar zu machen und die Kirchen zu ermutigen, diese Zusammenhänge in ihrer Arbeit für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im Auge zu behalten.


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