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Was ist EAPPI?
EAPPI
ist eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen im Rahmen
der Ökumenischen Kampagne zur Beendigung der widerrechtlichen
Besetzung Palästinas: Für einen gerechten Frieden im Nahen
Osten. Sinn und Zweck des Programms ist es,
Kirchen in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten
bei ihren gewaltlosen Aktionen und ihrer gemeinsamen Fürsprache
für eine Beendigung der Besetzung und für einen gerechten
Frieden im Nahen Osten zu begleiten. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
am Programm beobachten die Lage und melden Verstöße gegen
die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht, unterstützen
Aktionen gewaltlosen Widerstands an der Seite christlicher und muslimischer
Palästinenser und israelischer Friedensaktivisten, gewähren
Schutz durch ihre gewaltlose Anwesenheit, setzen sich für politische
Veränderungen ein und üben ganz allgemein Solidarität
mit den Kirchen und allen, die sich gegen die Besetzung wenden.
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ÖRK-PRESSEMITTEILUNG
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15
octobre
2003: Vom Umgang mit Tatsachen: die umstrittene Geschichte von
Aschkalon und Madschdal |
| Besetzte
palästinensische Gebiete: Noch immer leben hier Christen
Joel aus den USA
24.
Juni 2003 - Man
vergisst leicht, dass im Westjordanland, das heute Schauplatz
so vieler Gewalttaten ist, in früheren Zeiten auch ganz
andere Dinge geschehen sind. Hier - oder genauer gesagt in
Bethlehem - wurde Jesus geboren, und hier leben seit fast
2000 Jahren Christen. Bis heute erinnern uns die Kirchtürme
in vielen palästinensischen Dörfern an die lange
Geschichte der palästinensischen Christen in diesem unruhigen
Land.
hr Leben ist nie
leicht gewesen. Im vergangenen Jahrhundert emigrierten so
viele Christen aus den besetzten Gebieten (sowohl aus dem
Westjordanland als auch dem Gazastreifen), dass heute nur
noch 2 % der Bevölkerung Christen sind (gegenüber
20 % im Jahre 1948). Einst waren 90 % der Einwohner von Städten
wie Bethlehem und Ramallah Christen, heute hingegen liegt
ihr Anteil in Bethlehem bei 25 % und in Ramallah ist er noch
geringer. In Chile und Brasilien leben gegenwärtig mehr
Bethlehemer Christen als in Bethlehem selbst. Das gleiche
gilt für US-Städte wie Detroit und Jacksonville,
in denen mehr Christen aus Ramallah leben als in Ramallah.
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